Biographie Drucken
biographie
Rafael Rosenfeld wurde 1973 in Luzern in eine Musikerfamilie geboren. Mit fünf Jahren begann er, Cellounterricht zu nehmen, und sehr bald darauf erste Kammermusikerfahrung zu sammeln. Er studierte er an der Musikhochschule Zürich bei Walter Grimmer und in der Meisterklasse von Prof.David Geringas in Lübeck(DE). Begegnungen mit Künstlern wie Sándor Végh, György Kurtág, András Schiff, Radu Lupu, Steven Isserlis und Bernard Greenhouse prägten außerdem seinen musikalischen Werdegang. 

Rafael Rosenfeld  gewann verschiedentlich Preise an Nationalen und Internationalen Wettbewerben, unter anderem war er Finalist am Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau 1994 und Preisträger am Int.Wettbewerb der ARD in München 1996. Im Dezember 2000 gewann er den ersten Preis am Internationalen Musikwettbewerb in Genf.
   
Darauf folgend wurde u.a. zu Auftritten in Mailand, Stuttgart, Genf, Luzern, Bern, Rotterdam, Amsterdam (Concertgebouw) und Zürich, mit Orchestern wie dem SWR Stuttgart und den Rotterdamer Philharmoniker eingeladen. Bereits mit 22 Jahren wurde Rafael Rosenfeld Solocellist im Tonhalle-Orchester Zürich als damals jüngstes Mitglied des Orchesters. Mittlerweile hält er ein halbes Pensum dieser Stelle inne, und teilt seine Zeit zwischen solistischen, kammermusikalischen und orchestralen Aufgaben.

Als Kammermusiker trat Rafael Rosenfeld an vielen Festivals auf, so z.B. an den Ittinger Pfingstkonzerten, am Davoser „Young Concert Artists“, am Lucernefestival, am Menuhinfestival Gstaad, am Open Chamber Music Festival Prussia Cove und am Leicester International Music Festival. Er war u.a. Kammermusikpartner von András Schiff, Heinz Holliger, Joshua Bell, Tabea Zimmermann, Gábor Tákacs-Nagy und Daniel Phillips. 2002 begründete er das Merel Quartet mit. Ab Herbst 2005 leitet er eine Ausbildungs- und Konzertklasse für Cello an der Hochschule für Musik Basel.
 
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